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Allgemeine Geschaeftsbedingungen (AGB)

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  ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)
  für die Nutzung der Online-Terminbuchungsplattform „Revobook"
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Stand: 2026-01-15


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  § 1 Geltungsbereich und Vertragsgegenstand
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(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für die
    Nutzung der SaaS-Plattform „Revobook" (nachfolgend „Plattform"), betrieben
    von Revobook, e.K., Hardenbergstraße 10, 47198 Duisburg (nachfolgend „Anbieter").

(2) Die Plattform ermöglicht es Unternehmen (nachfolgend „Kunden"), eine
    Online-Terminbuchung für ihre Endkunden (nachfolgend „Endnutzer")
    einzurichten, Mitarbeiter und Services zu verwalten sowie Termine
    automatisiert zu koordinieren.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nur
    dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich
    schriftlich zugestimmt hat.


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  § 2 Vertragsschluss und Registrierung
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(1) Der Vertrag kommt durch Abschluss der Registrierung auf der Plattform
    zustande. Der Kunde bestätigt dabei, diese AGB gelesen und akzeptiert
    zu haben.

(2) Der Kunde sichert zu, dass er geschäftsfähig ist und — sofern er im
    Namen eines Unternehmens handelt — zur Vertretung berechtigt ist.

(3) Ein Nutzungskonto ist nicht übertragbar.


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  § 3 Leistungsumfang
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(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die Plattform als Software-as-a-Service
    (SaaS) zur Verfügung. Der genaue Funktionsumfang richtet sich nach dem
    jeweils gebuchten Tarif.

(2) Der Anbieter ist berechtigt, die Plattform jederzeit weiterzuentwickeln,
    zu aktualisieren und den Funktionsumfang zu ändern, sofern hierdurch die
    wesentlichen Leistungsmerkmale nicht eingeschränkt werden oder sofern
    dies aus Sicherheitsgründen oder zur Erfüllung gesetzlicher Vorgaben
    erforderlich ist.

(3) Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit der Plattform von 99,5 %
    im Monatsmittel. Bei der Berechnung der Verfügbarkeit bleiben geplante
    Wartungsfenster, Störungen durch höhere Gewalt sowie Netzwerkprobleme
    außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters außer Betracht. Geplante
    Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit vorab angekündigt. Bei der
    angegebenen Verfügbarkeit handelt es sich um eine Bemühenszusage und
    nicht um eine zugesicherte Eigenschaft. Eine Unterschreitung begründet
    keine über die Regelungen des § 9 hinausgehenden Ansprüche des Kunden.

(4) Der Kunde ist verpflichtet, die für die ordnungsgemäße
    Leistungserbringung notwendigen Mitwirkungshandlungen zu erbringen,
    insbesondere die korrekte Pflege seiner Stammdaten und Einstellungen
    (z. B. zutreffende E-Mail-Adressen für Endnutzer-Benachrichtigungen).
    Beruht eine Störung oder ein Schaden auf unterlassener oder
    fehlerhafter Mitwirkung des Kunden, geht dies nicht zu Lasten des
    Anbieters.


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  § 4 Verbot der Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten
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(1) Dem Kunden ist es ausdrücklich UNTERSAGT, über die Plattform besondere
    Kategorien personenbezogener Daten im Sinne von Art. 9 Abs. 1 DSGVO
    zu verarbeiten. Dies umfasst insbesondere, aber nicht abschließend:

    a) Gesundheitsdaten (z. B. Diagnosen, Behandlungsinformationen,
       Krankengeschichten, Medikationspläne);
    b) Genetische oder biometrische Daten;
    c) Daten über die rassische oder ethnische Herkunft;
    d) Politische Meinungen, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen;
    e) Gewerkschaftszugehörigkeit;
    f) Daten zum Sexualleben oder der sexuellen Orientierung.

(2) Die Plattform ist technisch und organisatorisch NICHT für die
    Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten gemäß
    Art. 9 Abs. 1 DSGVO ausgelegt. Insbesondere
    erfüllt die Plattform nicht die Anforderungen an Systeme zur
    Verarbeitung von Patientendaten nach § 630f BGB, § 10 MBO-Ä oder
    vergleichbaren berufsrechtlichen Vorschriften.

(3) Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung zu bestätigen, dass
    er keine besonderen Kategorien personenbezogener Daten gemäß Art. 9
    Abs. 1 DSGVO über die Plattform verarbeiten wird. Die Bestätigung
    erfolgt über eine Checkbox mit folgendem Text:

    „Ich bestätige, dass ich über diese Plattform keine besonderen
     Kategorien personenbezogener Daten im Sinne von Art. 9 Abs. 1 DSGVO
     verarbeite."

(4) Bei Verstoß gegen dieses Verbot ist der Anbieter berechtigt, den
    Zugang zur Plattform mit sofortiger Wirkung zu sperren und den Vertrag
    außerordentlich zu kündigen. Der Kunde stellt den Anbieter von
    sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus der verbotswidrigen
    Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten resultieren.

(5) Der Anbieter ist nicht verpflichtet, die Eingaben des Kunden auf die
    Einhaltung des Verbots nach Absatz 1 zu überwachen oder zu prüfen. Er
    ist jedoch bei Kenntniserlangung berechtigt, entsprechende Inhalte ohne
    Vorankündigung zu löschen.


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  § 5 Pflichten des Kunden
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(1) Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit der über die Plattform
    verarbeiteten Daten verantwortlich. Er stellt sicher, dass er über
    alle erforderlichen Rechtsgrundlagen (insbesondere Einwilligungen
    oder berechtigte Interessen gemäß Art. 6 DSGVO) verfügt.

(2) Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und schützt sie vor dem
    Zugriff Dritter. Bei Verdacht auf unbefugte Nutzung ist der Anbieter
    unverzüglich zu informieren.

(3) Der Kunde verpflichtet sich, die Plattform nicht missbräuchlich zu
    nutzen, insbesondere nicht:
    a) zum Versand von Spam oder unerwünschten Nachrichten;
    b) zur Verbreitung rechtswidriger Inhalte;
    c) zur Überlastung der Systemressourcen durch automatisierte Abfragen
       oder sonstige technische Manipulation.

(4) Nutzt der Kunde die Plattform für Terminbuchungen mit Endnutzern, ist
    er verpflichtet, seine Endnutzer über die Datenverarbeitung zu
    informieren und ggf. eine eigene Datenschutzerklärung bereitzustellen.


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  § 6 Preise und Zahlung
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(1) Die Nutzung der Plattform erfolgt auf Basis des zum Zeitpunkt des
    Vertragsschlusses gültigen Tarifs. Preisänderungen werden mit einer
    Frist von 4 Wochen vor dem nächsten Abrechnungszeitraum angekündigt.

(2) Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus. Die Zahlung wird über
    den Zahlungsdienstleister Mollie über die hinterlegte Zahlungsmethode
    verarbeitet. Der Kunde stellt sicher, dass die hinterlegte
    Zahlungsmethode über ausreichende Deckung verfügt. Für die Abwicklung
    der Zahlung gelten ergänzend die Nutzungsbedingungen von Mollie sowie
    die Bedingungen der jeweils gewählten Zahlungsmethode.

(3) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur
    Plattform nach vorheriger Mahnung einzuschränken oder zu sperren.

(4) Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.


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  § 7 Vertragslaufzeit und Kündigung
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(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden
    Seiten mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende des jeweiligen
    Abrechnungszeitraums gekündigt werden.

(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt
    unberührt.

(3) Nach Vertragsende werden die Kundendaten gemäß den geltenden
    Datenschutzbestimmungen gelöscht, sofern keine gesetzlichen
    Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Der Kunde hat die Möglichkeit,
    die von ihm verwalteten Daten vor Vertragsende über die
    Export-Funktion der Plattform in einem maschinenlesbaren Format
    (JSON) zu exportieren (Datenmitnahme). Das Recht betroffener
    Personen auf Datenübertragbarkeit nach Art. 20 DSGVO bleibt hiervon
    unberührt.


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  § 8 Datenschutz
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(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten gemäß der geltenden
    Datenschutzgesetzgebung, insbesondere der DSGVO und des BDSG.

(2) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden
    verarbeitet, schließen die Parteien einen gesonderten
    Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO. Im Falle von
    Widersprüchen zwischen dem AVV und diesen AGB gehen die Regelungen des
    AVV vor.

(3) Näheres regelt die Datenschutzerklärung des Anbieters, abrufbar
    unter https://revobook.io/legal/datenschutz.


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  § 9 Haftung
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(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des
    Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober
    Fahrlässigkeit.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung
    wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist
    in diesen Fällen auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden
    begrenzt.

(3) Im Rahmen der Haftung für leichte Fahrlässigkeit nach Absatz 2 ist
    die Haftung des Anbieters je Schadensfall der Höhe nach auf das vom
    Kunden in den letzten zwölf Monaten vor dem schädigenden Ereignis
    gezahlte Entgelt begrenzt. Diese Begrenzung gilt nicht in den Fällen
    des Absatzes 1 (Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben,
    Körper oder Gesundheit).

(4) Die Haftung für Datenverluste wird auf den typischen
    Wiederherstellungsaufwand begrenzt, der bei regelmäßiger und
    gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien durch den
    Kunden entstanden wäre.

(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der
    Erfüllungsgehilfen des Anbieters.


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  § 10 Gewährleistung und Mängelansprüche
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(1) Der Anbieter gewährleistet die vertragsgemäße Bereitstellung der
    Plattform. Mängelansprüche verjähren innerhalb von 12 Monaten ab
    Bereitstellung.

(2) Der Kunde hat erkannte Mängel unverzüglich schriftlich anzuzeigen.


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  § 11 Aufrechnung und Zurückbehaltung
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Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten
Gegenforderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Kunden
nur wegen Gegenansprüchen aus dem gleichen Vertragsverhältnis zu.


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  § 12 Änderungen dieser AGB
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(1) Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit angemessener
    Vorankündigung (mindestens 4 Wochen) zu ändern.

(2) Änderungen, die das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung nicht
    wesentlich zu Lasten des Kunden verschieben und die wesentlichen
    Vertragspflichten (Kardinalpflichten) nicht berühren, gelten als
    genehmigt, wenn der Kunde ihnen nicht innerhalb der Frist in Textform
    widerspricht. Auf die Änderung, die Widerspruchsfrist und die
    Rechtsfolge des Schweigens weist der Anbieter bei jeder Änderung
    gesondert und in hervorgehobener Form hin.

(3) Betreffen die Änderungen wesentliche Vertragsbestandteile,
    insbesondere die Preise, den Leistungsumfang in seinem Kern oder die
    Haftungsregelungen, werden sie nur wirksam, wenn der Kunde ihnen
    ausdrücklich zustimmt. Widerspricht der Kunde oder verweigert er die
    Zustimmung, ist jede Partei berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des
    beabsichtigten Wirksamwerdens der Änderung zu kündigen.


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  § 13 Schlussbestimmungen
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(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss
    des UN-Kaufrechts.

(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis
    ist — soweit gesetzlich zulässig — Duisburg.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden,
    bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle
    der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame Regelung, die dem
    wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.